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V e r a n s t a l t u n g e n:

24.02.2010
20.00 Uhr IGM-Saal Friedrichstr. 7 Erlangen

Neonazistinnen - Frauen in der rechten Szene
Film und Informationsveranstaltung
mit Andrea Roepke

Junge Mädchen und Frauen stellen die “zweite Front” der Neonazis. Sie wirken im Hintergrund und ziehen immer häufiger politisch die Fäden. Neonazistinnen sind dabei, wenn braune Kameraden aufmarschieren, sie gestalten NPD-Infotische und sorgen für nationalgesinnten Nachwuchs. Ob als Straßenkämpferin, Gefährtin oder in der traditionellen völkischen Mutterrolle, weibliche Neonazis repräsentieren eine Vielfalt an Lifestyles und Lebensvorstellungen. Ihre Anwesenheit soll für Stabilität innerhalb des nationalistischen Spektrums sorgen. Sie wollen nicht mehr nur die Freundind eines Neonazis sein.

Es gibt weibliche Rednerinnen, eine bekannte NPD-Liedermacherin und eine neue Frauenorganisation der Neonazi-Partei. selbstbewußte Frauen sehen sich in ihrer “biologischen Rolle” zur “Erhaltung der weißen Rasse” verpflichtet, nach dem Motto “Kinder für das deutsche Vaterland”. Der Schlüsselbegriff dieser Haltung liegt im Nationalsozialismus verwurzelt und nennt sich “Volksgemeinschaft”.

Andrea Roepke schildert die Zwiespältigkeit der extrem rechten Szene im Umgang mit ihrem weiblichen Potential und gewährt einen Blick hinter die Kulissen einer nur scheinbar gleichberechtigt agierenden Szene. Denn Sexismus, Gewalt und Unterdrückung sind an der Tagesordnung. Aussteigerinnen – die über ihr Leben im braunen Sumpf berichten – gibt es kaum. Sie schweigen aus Angst vor den Kameraden.

 

 


besondere veranstaltungen, aber leider schon vorbei

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ein blick auf unsere projekte:


http://www.resistenza.de

Faschismus und deutsche Besatzung in Italien 1943 - 1945. La Resistenza - der Widerstand:
Hintergrundinformationen, ZeitzeugInnen: Berichte und Interviews, Bedeutung für die Nachkriegszeit bis heute, Austellung und Veranstaltungen, Materialien

http://www.revolution-baiern.de

Ausstellung und Veranstaltungen zum 90. Jahrestag der bayerischen Revolution und Räterepublik.

 

Buch:

buchcover "Jetzt sind wir an der Reihe - Das Massaker von Cumiana und der Widerstand im Piemont unter deutscher Besatzung 1943 - 1945"

Marco Comello hat ein spannendes und anschauliches Buch über die Zeit der deutschen Besatzung in Italien während des zweiten Weltkriegs geschrieben.
Ausgehend von der Erschießung von 51 Bewohnern der Gemeinde Cumiana bei Turin durch die SS im April 1944 erzählt der Historiker die Geschichte des zwanzig Monate währenden Widerstands "La Resistenza" im Piemont.
Als Verantwortlicher für das Massaker in Cumiana wurde 1999 ein ehemaliger SS-Offizier aus Erlangen von der Militärstaatsanwaltschaft Turin angeklagt.